Steghorn

TourenleiterIn
Patrick Mast
Datum
27.7.2018-28.7.2018 [Fr-Sa]
Anmeldung ab
13.7.2018
Anmeldeschluss
25.7.2018
Tourencode
H/C/L
Tourengruppe
Aktive
Tourenstatus
Durchgeführt
Tourenwoche
BergführerIn

Tourendetails

Die Besteigung über das "Leiterli" mit dem Normalabstieg zum Wildstrubelgletscher und zurück zur Lämmerenhüütte ist eine kurze , aber sehr beliebte Hochtour und vermittelt zudem noch einen guten Einblick ins Wildstrubelgebiet.

Von der Lämmerenhütte (2504) geht es zuerst auf dem Weg Richtung Roter Totz bis zu einem markanten grossen Felsbrocken. Von hier Richtung Leiterli über das Geröllfeld auf Wegspuren bis unter die Felswand. Auf einer Art Rampe geht es in leichter Kraxelei hinauf auf das Gipfelplateau und Gipfel (3145). Heikle Stellen sind mit Ketten gesichert.
Nach einem kurzen Rast werden wir bei guten Bedingungen über den Gletscher absteigen und zurück zu der Lämmerenhütte kehren. Als Variante können wir über die Auftsiegsroute absteigen.

Auskunft
Patrick Mast
Transportmittel
PW
Ausrüstung

Ausrüstung für Hochtouren

Unterkunft
Lämmerenhütte
Sonstige Kosten
TN Beitrag, HP & Reisekosten

Tourenbericht Hochtour Steghorn 27. - 28. Juli 2018

Eingefügt durch: Patrick Mast am 29.7.2018 11:45:28, letzte Änderung 31.8.2018 09:57:41

Hochtour Steghorn 27. - 28. Juli 2018

Bei schönsten Sonnenschein fuhren wir mit der Luftseilbahn auf die Gemmi und marschierten via Tunnel und See zur Lämmerenhütte. Das warten auf den Znacht verkürzten uns die Murmeltierfamilie mit Ihrer Show gerade vor der Hütte. Bevor wir gespannt auf die angekündigte Mondfinsterniss warteten, gab es noch einen kurzen Abendspaziergang zum Strubelgletscher mit Blick auf die Gipfel der Umgebung.
Am nächsten Morgen starteten wir unsere Tour um 6.00 Uhr bei schönem Morgenrot. Auf dem Weg zum markanten grossen Stein begrüssten uns drei Steinböcke. Bald kamen wir zu der Schlüsselstelle, das Leiterli, welches wir mit Spass hinaufkletterten. Über steilen Schutt und etwas Schnee ging es weiter, und wir entschieden uns für den Weg rechts, über den Grat mit schönen Tiefblicken. Rechts war blauer Himmel, während von links eine schwarze Wolkenwand sich bedrohlich näherte. Da das Gewitter sehr schnell auf uns zukam, entschieden wir uns kurz vor dem Gipfel um zu kehren und statt über den Gletscher, via Aufstiegsroute zurück zur Lämerenhütte abzusteigen. Dass diese Entscheidung absolut richtig war, zeigte sich, als wir kurze Zeit später, bei Nebel, Graupel, Wind und Blitze absteigen mussten. Fröstelnd und Nass, aber sonst wohlbehalten sind wir alle bei der Hütte früher als ursprünglich geplant angekommen. Während unsere Kleider trockneten und wir uns mit warmen Getränken und Suppe aufwärmten, haben wir uns entschlossen, nicht auf direktem Weg zurück nach Gemmi zu wandern. Die neue Route führte uns dem Lämmerensee entlang, über die Lämmerenplatte (welche uns an Schottland erinnerte) Richtung Daubensee hinauf zur Gemmi. Von hier aus ging es mit der Bahn zurück nach Leukerbad und nach Hause.
Was für eine super Tour trotz Regen und all die Planänderungen. Danke Pädu super gemacht.

Nadia Wollkopf, Marlies Arnold, Harald Ammeter + Walter Mast

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