Skihochtour Mittaghorn 3'892 m

TourenleiterIn
Thomas Habegger
Zus. TourenleiterInnen
Matthias Boesch
Datum
28.4.2018-29.4.2018 [Sa-So]
Anmeldung ab
keine Einschränkung
Anmeldeschluss
22.4.2018
Tourencode
H, S/A/WS+ - ZS+
Tourengruppe
JO
Tourenstatus
Durchgeführt
Tourenwoche
BergführerIn

Tourendetails

Mit den Jungfraubahnen geht es zuerst aufs Jungfraujoch hinauf. Anschliessend fahren wir etwas ab, um dann via Louwitor aufs Louwihorn zu gelangen. Was folgt ist eine 800 hm Abfahrt auf den Grossen Aletschfirn hinab. Unten angelangt steigen wir zur Hollandiahütte auf, wo wir Übernachten. Am nächsten Tag geht es über das Äbeni Flue Firn zum Anujoch wo wir ein Skidepot machen oder die Ski mitnehmen (je nach Verhältnisse). Über den Südgrat erreichen wir mit Steigeisen und Pickel das Mittaghorn. Die Tour dauert ca. 3 Std. von der Hütte aus. Die über 2200 hm lange Abfahrt führt entweder über die SW-Flanke oder via Aufstiegsspur ins Lötschental nach Blatten hinunter.

Auskunft
thomas-habegger@gmx.ch
Fahrplan
gemäss Absprache
Ausrüstung

Komplette Skitourenausrüstung
zusätzlich Steigeisen, Pickel, Gstältli

Sonstige Kosten
Pauschal CHF 90.-

Tourenbericht Äbeni Flue via Jungfraujoch / 28+29.04.2018

Eingefügt durch: Lukas Mani am 15.5.2018 21:27:50, letzte Änderung 15.5.2018 21:28:11

Äbeni Flue via Jungfraujoch / 28+29.04.2018

Einmal auf das Jungfraujochfahren….. Diesen Gedanken hatten wohl schon einige von uns. Für uns wurde das an diesem Samstagmorgen Realität und so nahmen wir das nicht ganz günstige Bähndli via Eigergletscher auf Jungfraujoch. Oben angekommen wollten wir trotz Tour, einen kurzen Blick auf das Panorama erhaschen. Die Aussicht war Grau über Grau und nochmals Grau. Also los auf den Gletscher, die Skier an die Füsse, Gurt an und loslaufen.
Vom Joch aus ging es Richtung Louwitor, nach einer kurzen Abfahrt am langen Seil auf dem Kranzbergfirn nahmen wir den Aufstieg Richtung Äbeni Flue in Angriff. Den Höhenunterschied von Thun und fast 4`000 m.ü.M machte sich bei mir schon bemerkbar. Wettertechnisch hatte sich seit dem Morgen nicht viel geändert. Die Sicht, war wenn es gut war 20 Meter. Im Gipfelbereich, mussten wir die letzten Höhenmeter die Ski tragen und mit Steigeisen und Pickel hantieren. Die Abfahrt vom Gipfel Richtung Hollandiahütte war relativ flach und der Schnee schwer.
Nach dem feinen Znacht und dem kurzen Uno ging es zeitig ins Bett. Unsere Nacht war vom Platz sehr beschränkt worden, aus welchem Grund auch immer….
Mit relativ wenig Schlaf ging es am nächsten Morgen auf in Richtung Mittaghorn. Der Nebel wurde diesmal mit Schneefall begleitet. Leider war an diesem Tag der Föhn früher unterwegs als angekündigt. Deshalb kehrten wir im Anujoch um und verliessen das Gebiet via Lötschenlücke. Noch konnten wir bis Blatten im Lötschental fahren. Morgens um 9.30 genossen wir im Restaurant Kaffee und Kuchen und waren Mittags schon Zuhause um im Flachland die Sonne und die warmen Temperaturen zu geniessen.
Herzlichen Dank für die Tour.

Dominic-M Zaugg

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