Tourenleiter-Weiterbildung und für Interessierte

TourenleiterIn
Raoul Baumann
Datum
23.3.2019-24.3.2019 [Sa-So]
Anmeldung ab
14.1.2019
Anmeldeschluss
28.2.2019
Tourencode
Kurs/BC
Tourengruppe
Aktive
Tourenstatus
Durchgeführt
Tourenwoche
BergführerIn

Tourendetails

Sektionsinterne Weiterbildung für alle Tourenleiter/innen (Winter & Sommer).
Zugleich soll es ein Schnupperwochenende für Mitglieder sein, die eine Leitertätigkeit in Erwägung ziehen.

Leitthema: Lawinenbeurteilung (neue Kommunikationsmittel).
Eigene Fragen & Anliegen mitnehmen und thematisieren.

Für die Weiterbildung der Tourenleiter ist Chäspu Reinhard der zuständige Bergführer.
Die Tourenleiter-"Aspiranten" dürfen bei der Ausbildung gerne auch reinschauen. Am Sonntag gehts dann mit dem Wintertourenchef auf eine kleine Informationstour.

Als Basis dient das Berghotel Wildstrubel (Halbpension) auf dem Gemmipass. Mittagessen für Samstag & Sonntag ist selbst mitzunehmen.

Ende Kurs ca. 17h00 nach Abfahrt via Schwarenbach in Kandersteg

Fahrplan
Thun ab 825
Treffpunkt
Leukerbad Talstation Gemmibahn
Zeit
10:20 Uhr
Transportmittel
ÖV
Ausrüstung

Ski- oder Schneeschuh-Ausrüstung (Snowboard auch möglich)
Ausrüstung fürs Tourenleiten

Unterkunft
Berghotel Wildstrubel
Unterkunftskosten
HP Fr. 75.20 (Mehrbettzimmer)
Sonstige Kosten
für aktive Tourenleiter kostenloses Wochende (Aspiranten bezahlen ihre Reise- & Übernachtungskosten)

Tourenbericht „Grand bleu“ am Gemmipass

Eingefügt durch: Raoul Baumann am 26.5.2019 19:35:10, letzte Änderung 26.5.2019 19:35:58

„Grand bleu“ am Gemmipass

Eine durchmischte Gruppe aus neuen und langjährigen Tourenleitern ist für die Weiterbildung angemeldet.

Thun, 7:54:
Das Gros der Gruppe findet den Weg zu den reservierten Plätzen, kurz bevor der Zug aus allen Nähten platzt – kein Wunder, der Wetterbericht sagt „grand bleu“ bei 5°C auf über 2300m. Das Ziel der Fahrt ist das Berghotel Wildstrubel, welches wir dem öV sei Dank trotz viel Gewusel entspannt erreichen.

Gemmipass, 11:00:
Angeleitet durch Bergführer Kaspar und Aspirant Jonas teilen wir uns dem Niveau entsprechend in zwei Gruppen auf. Nach einer kurzen Vorstellungs- und Erwartungsrunde geht’s dann auch schon los direkt in den Schräghang unterhalb der Plattenhörner. Eine suboptimale Routenwahl, in die uns Kaspar bewusst gelockt hat, um zu zeigen, dass man wenn möglich besser flach geht.

Furggentälti, 12:00:
Schon haben wir unser Arbeitsgelände erreicht. Wir schaufeln Schneeprofile an verschiedenen Expositionen und schauen uns die Schichten, Schneebeschaffenheit und Temperatur an. Die Lawinengefahr ist laut Bulletin mässig bis gering, was auch der ECT (Belastungstest) wiedergibt, dennoch sind Unterschiede von Nord zu Süd feststellbar. Weiter schätzen und messen wir Hangneigungen, diskutieren Spuranlagen. Die Sonne brennt nachwievor unermüdlich und wir gehen zurück zum Berghotel, wo noch ausgiebig über den Faktor Mensch diskutiert wird. „Eine Tour ist für mich gelungen, wenn die Teilnehmer danach gut gelaunt und happy sind“, wirft ein Teilnehmer ein. Ein Motto, das ich mitnehmen werde.

In gemütlicher Runde mit gutem Essen werden Kontakte geknüpft und der Abend klingt aus.

Gemmipass 8:00:
Wieder in zwei Gruppen aufgeteilt, machen sich die Tourenleiter parat für eine Anwendungstour. Während eine Gruppe via Lämmerenhütte, rote Totz Lücke - inkl. einer Rettungsübung unterwegs - direkt ins Üschenetal nach Kandersteg absteigt, wählt die andere Gruppe den direkten Weg auf den roten Totz, nimmt noch das Felshorn mit und fährt auch bis nach Kandersteg ab. Mit der Tourenführung wird abgewechselt, so dass jeder auf seine Kosten kommt und Feedback erhält. Die Sonne scheint nicht weniger als am Vortag und somit wird auch das Thema Gleitschnee ausführlich diskutiert.

Vielen Dank an Raoul, Kaspar und Jonas für die Organisation und Durchführung dieses gelungenen Wochenendes!

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