Tourengruppe
Senioren
Aktive
Tourenstatus
Durchgeführt
Datum
13.6.2020 [Sa.]
Anmeldung ab
01.05.2020
Anmeldeschluss
06.06.2020
TourenleiterIn
Lorenz Ryser
Tourencode
W/B/T3
Beschreibung

Wir wandern Richtung Alpetli und hoffen auf Gems und Steinbockbeobachtungen am Seehorn.
Das Tourendatum passt auch gut zur Blütezeit von vielen Alpenblumen.

Treffpunkt
Parkplatz Grimmialp
Zeitpunkt
08:15
Verkehrsmittel
PW
Reisekosten
Teilnehmerbeitrag
Rückreise (geplant)
14:00
Ausrüstung
Wanderausrüstung komplett inklusive Lunch.
Zeitrahmen
wir sind rund 5 Stunden unterwegs
Höhendifferenz
600

Wildbeobachtung am Seehorn

Autor
Lorenz Ryser
Erstellt am
14.06.2020 17:17
Letzte Änderung
15.06.2020 16:02
Tourenbericht
Teilnehmer: Olaf Forte, Rosmarie Muri, Alice Brechbühl-Ilg, Markus Müller, Monika von Allmen. Tourenleiter: Lorenz Ryser. Nach der langen Zwangspause von Corona freuten wir uns alle wieder auf eine SAC-Tour. Die Bedingungen waren traumhaft: Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen trafen wir uns auf der Grimmialp. Am Nachmittag war eine Gewitterfront angekündigt und somit wollten wir keine Zeit verlieren und starteten sofort. Als ich vor einem Jahr die Tour geplant und auf den Namen "Wildbeobachtung" getauft hatte, wusste ich noch nicht, dass der Name zwar stimmt, aber nicht unbedingt mit dem Wild, das ich mir unter diesem Namen vorgestellt hatte. Schon nach den ersten Kurven im Aufstieg zum Alpetli fanden wir mitten auf dem Weg eine Schlingnatter. Sie war noch nicht auf Betriebstemperatur aufgeheizt und konnte nicht so schnell fliehen, was uns zu wunderschönen Schlangenfotos verhalf. Nach 600 Höhenmetern und hunderten wunderschönen Alpenblumen trafen wir am Tourenziel "Oberalpetli" ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren so fit, dass wir weitere 200 Höhenmeter aufstiegen und auf einem noch namenlosen Gipfel unseren Mittagshalt machten. Die SAC-ler bestimmten einstimmig, dass der unbenannte Hügel von nun an "Lorenzhubel" heissen soll, was mich natürlich riesig freut :-) Wir bestaunten endlich ein paar Steingeissen mit ihren Kitzen, aber die Distanz war so riesig, dass wir alle noch nicht restlos zufrieden waren mit unseren Wildbeobachtungen. Hinter unserem Rücken begannen sich nun die Wolken langsam zu türmen und der Wind frischte auf; das war unser Zeichen zum Aufbruch. Nach dem Gipfelfoto und wenigen Minuten Abstieg entdeckten wir ein Schneehuhn. Und wie die Schlange zwei Stunden vorher, zeigte sich das Wildtier von seiner schönsten Seite, bis alle ein schönes Foto im Kasten hatten, bevor es sich in Sicherheit brachte. Viele Alpenblumen später fanden wir einen von Ameisen ausgehöhlen Baumstamm vor. Wir waren uns einig: Wildbeobachtung am Seehorn war ein Erfolg, auch wenn wir nicht das Wild fotografierten, das eigentlich gemeint war. Auf dem Alpetli kauften wir der Sennerin vier "Geisskäsli" ab und machten uns eilig auf den Weg zurück zur Grimmialp. Die Wolkenbildung und der Wind meinten es langsam aber sicher ernst. Ohne einen einzigen Regentropfen prosteten wir uns im Restaurant Eggli auf eine gelungene Tour zu. Vielen Dank für die schöne Tour! Euer Lorenz Ryser

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