Mit dem Zug / Bus nach Kandersteg und der Seilbahn zum Sunnbüel. Von dort zur Spittelmatte hinunter. Aufstieg zum Hotel Schwarenbach, von dort dem Weg zum Gemmipass folgend, dann über die Rote Chumme in einem Bogen nach Süden und den Gipfelhang auf den Roten Totz.
Bei guten Verhältnissen Abfahrt durch das Üschenental bis zur Talstation der Sunnbüel-Bahn (ansonsten Abfahrt über die Aufstiegsroute) und Rückfahrt mit ÖV.
Rote Totz
Schon bei der Fahrt mit der Bergbahn auf Sunnbüel konnten wir den ursprünglichen Plan verwerfen, vom Rote Totz durch das Üschenetal abzufahren. Die Hänge unterhalb des Gällihore präsentierten sich mehrheitlich grün.
Zu fünft starteten wir von der Bergstation Richtung Spittelmatte und Hotel Schwarenbach, drei Teilnehmer hatte sich am Samstagmittag, Sonntagabend und Montagmorgen krank gemeldet. Auf dem Weg zum Seestutz hoch bekundete auch Franziska, dass sie nicht in der Verfassung wäre, den Aufstieg weiter fortzusetzen, und verliess die Gruppe. Sie fuhr dem Winterwanderweg entlang zurück zum Sunnbüel.
Die Verbliebenen stiegen durch die Rote Chumme bei zum Teil „blinden“ Verhältnissen und wechselhaften Schneebedingungen östlich am Rote Totz vorbei und über dessen Südhang nach vier Stunden auf den Gipfel, dabei begleitete uns ein frischer Südwest-Wind.
Die Abfahrt erfolgte – den Schneebedingungen geschuldet – entlang der Aufstiegsroute. Da die „inneraplinen Aufhellungen“, die der Wetterbericht am Vorabend noch versprochen hatte, gänzlich ausblieben, trafen wir in der Abfahrt auf die gleichen Verhältnisse wie im Aufstieg: teils „blind“, was in dem kupierten Gelände zu einer Herausforderung wurde, und wechselhafte Schneebedingungen von weich über mehrheitlich hart bis eisig. Beim Seestutz trafen wir wieder auf den Winterwanderweg, den wir zum Sunnbüel folgten.
Trotz der widrigen Verhältnisse war es eine schöne und abwechslungsreichen Tour. Vielen Dank an die Teilnehmer, ihr ward super!
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