Bericht zur Tour
Autor
Charlotte Engstad
Erstellt am
28.07.2026 19:16
Letzte Änderung
28.07.2026 19:16
Tourenbericht

Die T4 Wanderung zum Wildgärst, geplant und geleitet von Christine Koschabek, war abwechslungsreich und geprägt von grossen Kontrasten. Bereits am Morgen gab es eine Schlange vor der Firstbahn in Grindelwald. Oben an der Bergstation liessen wir – Rosmarie, Therese, Peter, Fritz, Erich, Christine und Charlotte - die kommerzielle Bespassung links liegen und folgten der Via Berna ein Stück Richtung Rosenlaui. Beim Distelboden nahmen wir den Weg in Richtung Chrinnenboden und genossen die wunderbare Aussicht auf die dramatische Berglandschaft in vollen Zügen. Bald wurde es heiss, Jacken wurden im Rucksack verstaut, die Wasserflaschen waren griffbereit. Niemand war zu sehen, nur zwei winzige Gestalten auf dem Klettersteig am Schwarzhorn.
Auf dem Alpinwanderweg setzten wir zur grossen Chrinne fort, oben hingen Nebelschwaden. Eine abwechslungsreiche Chraxelei über den felsigen Rücken und hinunter auf der anderen Seite folgte. Im anderen Tal herrschten herbstliche Verhältnisse mit Nebel und Bise. Wir wanderten gemütlich über die Schotterlandschaft zum Wildgärst. Unterwegs wurde alles angezogen, was sich im Rucksack befand: Mützen, Handschuhe, Schals und lange Hosen, leider war die Daunenjacke zuhause geblieben! Oben angekommen war von Aussicht nichts zu sehen. Im kalten Nebel verweilten wir nicht lange, aber es reichte doch für ein Sandwich, ein Stück von Christines selbstgebackenen Kuchen und ein Gipfelfoto.
Der Rückweg führte uns vorbei am Häxeseewli und am Hagelseeli. Die wunderschönen Gewässer waren eingehüllt in mystische Nebelschwaden und das Badezeug blieb verstaut im Rucksack. Als wir die Krete nach Tierwang passierten, waren wir plötzlich zurück in der Sommerwärme und der fantastischen Aussicht in die 4000er – und im Touristenstrom Richtung Bachsee. Wir schlossen die kontrastreiche Tour mit einem kühlen Getränk beim Schreckfeld ab.