Bericht zur Tour
Autor
Martin Opladen
Erstellt am
04.02.2026 11:15
Letzte Änderung
04.02.2026 11:15
Tourenbericht

Besammlung war um 9:30 Uhr an der Bergstation Engstligenalp.
Anschliessend schoben wir uns durch den langen Boden und stiegen über Schönbüel und Ammerte durch die Südostflanke auf den Nordwestgrat und weiter zum Gipfel. Die letzten Höhenmeter legten wir zu Fuss zurück. Oben bestätigte sich die Vermutung, dass der Weg über den Ammertepass die schlechtere Option gewesen wäre, da der Südostgrat fast komplett abgeblasen war.
Die Abfahrt durch die Südostflanke durch lockeren, fluffigen Schnee zurück Richtung Schönbüel war ein Genuss und viel zu kurz bei diesen fantastischen Verhältnisse.
Vor dem zweiten Aufstieg Richtung „Früestücksplatz“ verabschiedeten sich Hans-Ueli und Hans-Jürg und kehrten zur Engstligenalp zurück.
Die Verbliebenen stiegen in südlicher Richtung gegen den Grossstrubel empor bis etwa zu dem Punkt, wo auf der Landkarte der Strubelgletscher beginnt, um dann westlich von P2622 nach Norden in Nordflanke des Grossstrubels einzufahren. Der zweite Aufstieg an diesem Tag brachte alle an ihre Grenzen. Wir wurden aber nach einer kurzen Rast auf einem noch unbenannte Hügelchen durch eine sensationell schöne Abfahrt belohnt. Auf ca. 2050 m stiessen wir auf die südlichste Piste des Skigebietes und liessen uns vom Schlepplift bis zum Bergrestaurant ziehen.
Auch im Gebiet der Engstligenalp liegt erschreckend wenig Schnee. Die Pisten mögen in gutem Zustand sein, aber abseits davon ist das Skifahren kein Vergnügen. Wir haben auf unserer Tour überwiegend gute Verhältnisse angetroffen. Dennoch musste ich heute zu dritten Mal in diesem Winter gröbere Schäden im Belag meiner Ski flicken.
Es wird immer vor den Übergängen von wenig Schnee zu viel Schnee gewarnt, dabei sind die Übergängen von viel Schnee zu wenig Schnee – zumindest für die Ski – auch gefährlich.