Igluweekend Fromatthütte

Tourenbericht zur Tour Iglu Weekend mit Skitour

Eingefügt durch: Rebekka Thöni Tobler am 28.3.2019 21:08:49, letzte Änderung 28.3.2019 21:08:49

Igluweekend Fromatthütte

Teilnehmer: Samira, Valerie, Tizian, Luca und ich
Gäste: Sandra, Andrea, Laurin und Daniel
Hauptleiter: Rebekka, Thomas
Weitere Leiter: Enja, Michael
Trotz schlechtem Wetter konnte das Igluweekend durchgeführt werden, einfach mit einer Hütte als Schutz nebenan.
Am Morgen des 2. Februars trafen wir uns am Bahnhof Thun. In Autos fuhren wir nach Blankenburg im Simmental. Dort angekommen, klebten wir unsere Felle auf die Skier, buckelten unsere Rucksäcke und marschierten los in Richtung Fromatthütte. Durch Wälder und über Wiesen liefen wir in der sonnenbeschienenen Schneelandschaft zwei bis drei Stunden in die Fromatthütte. Der Aufstieg für den Samstag war geschafft! Doch bevor wir unser Zmittag essen durften, mussten wir zuerst noch den Iglubauplatz stampfen; dabei aber den Steinbruch besonders gut, da wir hier später die Blöcke rausschneideten. In vollen Zügen, konnten wir jetzt unser Zmittag in der bereits vorgeheizten Hütte geniessen. ‚‚Baukleider anziehen und bauen‘‘ hiess es nach dem Mittag, und alle waren voll begeistert endlich mit dem Iglubau anfangen zu dürfen. Die ganze Gruppe packte an: die einen schnitten mit den Schneesägen die Blöcke, andere transportierten die Blöcke, verstrichen das Iglu von aussen oder innen, oder sind im Iglu ‘‘eingesperrt‘‘ und bauen von innen. Es gibt also ziemlich vieles zu tun. Dabei sind noch mehrere Dinge zu beachten, dass man eine spiralische Bauweise hat, dass jeder Block drei Auflagepunkte hat und dass man die Grösse anpasst, denn man muss schliesslich auch noch den letzten Block halten . Insgesamt stellten wir noch bei schönem Wetter drei Iglus fertig. Als alle Iglus fertig waren, das eine grösser als das andere, kamen Wolken und es wurde kalt, sodass wir uns in die Hütte zurückzogen. Weil alle ganz nass waren, wechselten wir zu trockenen Kleidern und verwandelten den Aufenthaltsraum in eine Waschstube. Wir Kinder machten uns ans Gemüse schnätzeln, während die Leiter den Herd betrieben und das Brot fürs Fondue schnitten. Nach ca. 30 Minuten verschlangen wir dann die Gemüsesuppe mit Wienerli. Doch das war nur die Vorspeise, danach gab‘s noch Pasta und Fondue. Zum Dessert durften wir noch karamellisierte Apfel und Nussstängeli geniessen. Nach diesem ausgewogenen Nachtessen gingen wir um ca. 22.00 Uhr schlafen. Wir Kinder schliefen in der Hütte, während fast alle Leiter in den Iglus übernachteten.
Es war Sonntagmorgen um ca. 8.00 Uhr als wir frühstückten. Wir assen Müesli und tranken Kaffee respektive eine heisse Schoggi. Danach putzten wir die Hütte und marschierten los. Durch Nebel und Sturm führte uns Tom auf dem Fromattgrat. Zwischendurch mussten wir wegen Lawinengefahr einzeln laufen, abfahren oder kurz warten, weil Tom auf dem GPS wieder schauen musste wo es weiter geht. Nach etwa 1.5 Stunden kamen wir auf dem Grat an. Weil es so kalt und windig war, zogen wir uns nur warm an und nahmen schnurstracks unsere Felle ab. Ein kurzes Gratulieren für diesen nicht immer ganz so einfachen Aufstieg durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach wenigen Minuten machten wir uns schon wieder auf den Weg. Jetzt konnten wir eine super Pulverabfahrt geniessen. Wir hatten nämlich fast 60 cm Neuschnee, die es in der Nacht schnell hingelegt hatte. Beim Auto angekommen, verspeisten wir unser Mittagessen und fuhren wieder zum Bahnhof Thun.
Vielen Dank an die Leiter für dieses tolle Weekend!

Irina Tobler

Tour Iglu Weekend mit Skitour

TourenleiterIn
Thomas Habegger
Zus. TourenleiterInnen
Rebekka Thöni Tobler, Enya Steinmann, Michael Knutti, Silas Walther
Datum
2.2.2019-3.2.2019 [Sa-So]
Anmeldeschluss
27.1.2019
Tourencode
S, SB/B/L - WS
Tourengruppe
JO, KIBE
Tourenstatus
Durchgeführt
Tourenwoche
BergführerIn

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